Am 3. Tag der Ferienfreizeit der Regenbogen Kinderhilfe kam gewiss keine Langeweile auf.Zum Einstieg in den Tag war Geschicklichkeit und Schnelligkeit gefragt. Die Kinder mussten einen Hindernisparcours bewältigen, der außer Slalom auch Sackhüpfen und Kegeln beinhaltet hat.Nachdem die Kleinen sich ausgetobt hatten gab es einen leckeren Mittagssnack, mit Muffins, frischen Brezeln und Wassermelonen.
Vor Aufbruch ins Strecktal, zu unserem eigentlichen Programm, durften alle noch nach Lust und Laune spielen. Um 14. 30 Uhr startete unsere Zeitreise ins Pirmasens des 18. Jahrhunderts. Eine Marketenderin nahm uns mit in die Zeit des Gründers der Stadt Pirmasens, Landgraf Ludwig IX.Auf dem Weg zur Feierabendhöhle, wo ein Fest des Landgrafen stattfinden sollte, trafen wir zunächst auf eine Kräuterfrau, die den begeisterten Kindern die Wirkung verschiedener Heilpflanzen erklärte.
Auf der Wanderung durch die Zeit begegnete der Gruppe auch ein Mönch, der etwas über die religiösen Zustände erzählte. Ein Schulmeister, der sich über die fehlende Disziplin der meisten Menschen beschwerte, eine Adlige aus Frankreich, die sich auf der Flucht vor der Revolution befand und ein Räuber, der allen anwesenden zuerst einen riesigen Schrecken einjagte, sich dann glücklicherweise doch als harmlos entpuppte. Nun war unsere Gruppe komplett.
Eine solch aufregende Zeitreise ist anstrengend und macht vor allem hungrig und durstig, die Kinder freuten sich sehr als sie endlich an der Höhle ankamen. Dort wartete ein tolles Buffet mit allerlei Köstlichkeiten auf die Gruppe. Nach einer ausgiebigen Rast war das Abenteuer vorbei und die Betreuer machten sich mit den Kindern wieder auf den Weg zurück ins obere Strecktal.Frau Anke Vogel und ihre Helfer konnten von Anfang an die Kinder mit ihren spannenden Geschichten in ihren Bann ziehen. Das Interesse und die Begeisterung der Kinder hat wieder einmal gezeigt wie viel Spaß lernen machen kann