Amelie
Amelie mit ihrer Mutter im Klinikum Aachen
"Die zeitliche, physische, psychische und materielle Belastung der Familie ist enorm."
Deshalb, so Gerhard Gundlach, Vorsitzender der Regenbogen Kinderhilfe e. V., hat sich der
Verein spontan zu einem Spendenaufruf zugunsten von Amelie und ihrer Familie aus
Reichenbach-Steegen entschlossen.
Die zweijährige Amelie wurde mit Fehlbildungen an Händen, Beinen
und Füßen geboren. Eine ganze Serie von Operationen (einige hat das Kind bereits
überstanden, viele weitere werden noch folgen) soll dazu verhelfen, dass Amputationen
vermieden werden und Amelie so selbstständig wie möglich aufwachsen kann. Zwischen
den Operationen muss das zierliche Mädchen kiloschwere Metallgestelle an seinen
Gliedmaßen tragen. Fast wöchentlich muss das Kind von den Eltern ins Klinikum
Aachen gefahren werden. Über 18.000 km hat die Familie schon auf dem Weg zu Kliniken
und Ärzten zurückgelegt.