Mit 22 Kindern sehr gut besuchte Veranstaltung der Regenbogen Kinderhilfe.
Am Freitag dem 8. Mai 2009 zwischen 14.30 und 16.30 Uhr konnten Kinder im Regenbogen Kinderhaus nicht nur wie immer spielen und toben, sondern auch Geschenke für den Muttertag basteln. Die 22 Kinder, die an dem Bastelnachmittag teilgenommen haben, mussten sich für ihre Mütter keine teuren, unpersönlichen Geschenke einfallen lassen.
Für nur 4,- Euro, die sie auch vom eigenen Taschengeld bezahlen konnten, haben sie mit viel Fleiß eine Magnettafel für ihre Mamas hergestellt.
Die ganze Arbeit bestand aus Leinwänden, die mit Magnetfarbe bestrichen wurden - dies hat Regina Volberg schon Tage vorher für die Kleinen vorbereitet und getrocknet. Die Kinder konnten dann die Leinwände mit Serviettentechnik mit bunten Blumen, Herz-Motiven oder Schmetterlingen verzieren. Danach haben sich die Kleinen Gedichte ausgesucht, die sie an die Magnettafeln mit Herzen- und Blumenmagneten befestigten; so dass es jedem Kind gelungen ist ein schönes Geschenk für Mutti zu basteln.
Jede Tafel wurde mit einem kleinen Häkchen zum Aufhängen versehen, damit den Muttis nicht mehr Arbeit entsteht, als einen, kleinen Nagel in die Wand zu hauen!
Um die Kinder haben sich an diesem Nachmittag, Regina Volberg, Nina Hoffmann und Anja Peifer gekümmert die vor allem ihnen beim Basteln der ?Kunstwerke? geholfen.
Zum Schluss versteckten die Kinder ihre Überraschungen in einer Tüte, um sie vor den neugierigen Blicken der Mamas zu schützen.
Den aus dem Bastelzimmer kommenden Kindern konnte man ihre Vorfreude auf den Muttertag deutlich ansehen.
Gedicht von Felix an seine Mutti Beate
Liebe Mama
Wir wären nie gewaschen
und meistens nicht gekämmt,
die Strümpfe hätten Löcher
und dreckig wär? das Hemd!
Wir äßen Fisch mit Honig
und Blumenkohl mit Zimt,
wenn Du nicht täglich sorgest,
das alles klappt und stimmt.
Wir hätten nasse Füße
und Zähne schwarz wie Russ-
und bis zu beiden Ohren
die Haut voll Pflaumenmus.
Wir könnten auch nicht schlafen
wenn du nicht noch mal kämst
und uns, bevor wir träumten
in deine Arme nähmst.
Und trotzdem!
Sind wir alle auch manchmal eine Last:
Was wärst du ohne Kinder?
Sei froh, dass du uns hast!