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Konzept der Regenbogen Kinderpatenschaften (REKIPA)

1. Präambel

Auf der Mitgliederversammlung der Regenbogen Kinderhilfe e.V. am 20.03.2009 wurde das nachstehende Konzept der ? Regenbogen Kinderpatenschaften? (nachfolgend ?REKIPA? abgekürzt) als eine konkretisierte Form der ?ideellen und materiellen Unterstützung von bedürftigen Kindern? gemäß § 2 der Vereinsatzung beschlossen.

Diese Form der Hilfe ist eine tragende Säule des Angebots der Regenbogen Kinderhilfe e.V. zur Erfüllung des Vereinszwecks.


2. Definition der REKIPA

Die REKIPA ist eine von der Regenbogen Kinderhilfe e.V. initiierte und vermittelte materielle und z.T. auch persönliche Unterstützung für ein Kind (Patenkind), das für seine Entwicklung einer längerfristigen Förderung im sozialen, schulischen, gesundheitlichen und/oder Freizeitbereich bedarf, durch eine oder mehrere natürliche oder juristische Personen (Paten).
Mit der Patenschaft soll ein Kind langfristig gefördert und unterstützt werden. Sie soll das Kind im Idealfall bis zum Beginn der Berufsausbildung oder zum Eintritt der Volljährigkeit begleiten.

Besondere Kennzeichen einer REKIPA sind :
- Auswahl der Patenkinder durch den Vorstand der Regenbogen Kinderhilfe e.V.
- Auswahl der Paten durch den Vorstand der Regenbogen Kinderhilfe e.V.
- Abschluss einer Patenschaftsvereinbarung zwischen Paten, Eltern und der Regenbogen Kinderhilfe e.V.
- Längerfristige angelegte Hilfe
- Förderung eines Kindes durch einen oder mehrere namentlich benannte(n) Paten
- Beratung von Eltern und Paten durch die Regenbogen Kinderhilfe e.V.
- Zusätzliche Förderangebot der Regenbogen Kinderhilfe e.V. für die Patenkinder



3. Zweck der REKIPA

Die für eine REKIPA ausgewählten Kinder sind in vielerlei Hinsicht sozial benachteiligt und müssen unter Bedingungen leben, die eine normale, gesunde Entwicklung nur bedingt zulassen. Sie bedürfen in vielfältiger Weise der Hilfe und fürsorglichen Begleitung. Patenkinder und Eltern sollen zu regelmäßigem Schulbesuch und Inanspruchnahme notwendiger außerschulischer Förderung angeregt werden. Leistungspotenziale der Kinder, die oft aus sozialen Gründen brachliegen, sollen besser ausgeschöpft werden. Die Kinder sollen Angebote und Gelegenheit erhalten, sich musisch-kulturell und/oder sportlich zu betätigen.

Die finanziellen Beträge der Paten werden für das Patenkind angespart und ihm bei Volljährigkeit als Startkapital für die weitere Ausbildung oder die selbstständige Lebensführung zur Verfügung gestellt. Auf Antrag und bei Nachweis eines entsprechenden Bedarfs kann das Geld schon früher für Zwecke der Schul- oder Berufsausbildung der Patenkindes Ausgezahlt werden.


4. Formen der REKIPA

Jeder Pate hat die Wahl zwischen zwei Patenschafts-Modellen:

- Passive Patenschaft ausschließlich finanzielle Förderung des Patenkindes

- Aktive Patenschaft finanzielle Förderung und persönliche Unterstützung


Bei der Auswahl von Paten und Patenkindern wird berücksichtigt, welche Forrm der Unterstützung dem individuelle Hilfebedarf eines Kindes gerecht werden kann. Eine aktive Patenschaften kann nur mit der ausdrücklichen Zustimmung der Eltern zu einem dauerhaften persönlichen Kontakt mit dem Paten und ihrer Bereitschaft zu dieser Form der Zusammenarbeit zustande kommen.


5. Patenschafts-Konten

Von den monatlichen Patenschaftsbeiträgen der Paten fließen bis zu 25,- ? maximal jedoch die Hälfte des Betrages, als Betreuungskostenpauschale an die Betreuungsstelle REKIPA
Innerhalb des Vereins. Sie werden ausschließlich für Aufwendungen dieser Abteilung für die Betreuung und Förderung von Patenkindern verwendet.

Darüber hinaus wird für jedes Patenkind von der Regenbogen Kinderhilfe e.V. ein mündelsicheres Sparkonto mit einem Sperrvermerk ( Auszahlung erst bei Volljährigkeit) angelegt. Auf dieses Konto werden monatlichen die von dem7den Paten geleisteten
Patenschaftsbeiträgen (vermindert um die Betreuungspauschale ) eingezahlt. Die angesparte Summe wird bei Eintritt der Volljährigkeit automatisch oder vorab auf begründeten Antrag der/des Sorgeberechtigten ausbezahlt.


6. Anforderung an Paten

Neben Einzelpersonen können sich Paare, Vereine, Unternehmen und Freundeskreise um eine REKIPA bewerben.

Von natürlichen Personen wird die Vorlage eines einwandfreien polizeilichen Führungszeugnisses verlangt. Es sollte sich um integre Persönlichkeiten in Alter ab 25 Jahren, mit untadeligem Lebenslauf und in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen handeln.
Die Motivation zur Übernahme einer REKIPA ist in mindestens einem persönlichen Gespräch mit mindestens zwei Vorsandsmitgliedern eingehend darzulegen.

Über die Aufnahme eines Bewerbers in den REKIPA-Patenpool entscheidet der Vorsand. Er entscheidet mit einfacher Mehrheit. Ein Einspruch gegen dies Entscheidung ist nicht zulässig.


7. Patenkinder

Als Patenkinder werden Kinder ausgewählt, die von einer Behörde, Schule, sonstigen Institution oder auf Antrag der Sorgeberechtigten für diese Form der Hilfe vorgeschlagen werden oder die dem Vorsand aus der laufenden Unterstützung der Regenbogen Kinderhilfe e.V. persönlich bekannt sind.

Unabdingbare Voraussetzung ist das Einverständnis der Eltern bzw. Sorgeberechtigten.

Der Vorsand berät und entscheidet über einen Antrag unter Berücksichtigung der vorgetragenen Umstände und seiner eigenen Erkenntnisse über die soziale und wirtschaftliche Situation der Familie. Der Vorstand kann auch von sich aus intiativ werden und Eltern bzw. Sorgeberechtigten eine REKIPA anbieten.

Entscheidungen des Vorstandes fallen mit einfacher Mehrheit. Ein Einspruch gegen diese Entscheidung ist nicht zulässig.


8.Patenschaftsvereinbarung

Vor Beginn einer REKIPA wird eine schriftliche Vereinbarung zwischen dem/den Paten, den Eltern bzw. Sorgeberechtigten und der Regenbogen Kinderhilfe e.V. abgeschlossen.

In dieser Vereinbarung sind die Rechte und Pflichten des/der Paten festgehalten, Außerdem wird die Höhe des monatlichen Patenschaftsbeitrages festgestellt.

Die Eltern bzw. Sorgeberechtigten erklären ausdrücklich ihr Einverständnis mit der REKIPA und ? im Falle einer aktiven Patenschaft ? auch ihr Einverständnis mit persönlichen Kontakt (nach vorheriger Absprache ) zwischen Paten und Patenkinder.

Die Regenbogen Kinderhilfe e.V. benennt evtl. Förderangebot der Vereins, die vom Patenkind zusätzlich in Anspruch genommen werden können.

Die Vereinbarung kann durch den/der Paten jederzeit unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist aufgekündigt werden.

Die Patenschaft endet unverzüglich, wenn die Eltern bzw. Sorgeberechtigten ihre Einwilligung zurückziehen.

Die Regenbogen Kinderhilfe e.V. behält sich das Recht vor, die REKIPA jederzeit unter Angabe der Gründe fristlos aufzuheben. Die Aufhebung erfolgt auf Beschluss des Vorstandes mit einfacher Mehrheit. Paten und Eltern haben auf ihren Wunsch das Recht vom Vorstand zur Sache gehört zu werden. Eine solche spätere Anhörung hat keine aufschiebende Wirkung.

Ein bei Beendigung einer Patenschaft bestehendes Guthaben auf dem Patenschaftskonto wird nicht an den/de Paten rückerstattet. Es ruht bis zum Zeitpunkt der Auszahlung (vgl. Ziffer 5).


9. Betreuung der REKIPA durch den Verein


Die Regenbogen Kinderhilfe e.V. bietet eine Reihe von Beratung-, Unterstützungs- und Förderangebote für Paten, Eltern und Patenkinder. Sie können in der Regel unentgeltlich genutzt werden .


Die Betreuungsangebote werden von Mitgliedern und Helfer/innen der BETREUUNGSSTELLE REKIPA innerhalb des Vereins koordiniert. Die Leitung dieser Betreuungsstelle obliegt einem vom Vorstand benannten Mitglieder, das dem Vorstand regelmäßig Bericht erstattet. Es hat beratende Stimme bei allen Vorstandsentscheidungen im Bereich der REKIPA.

 
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